Die Stadt Linnich möge in Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt des Kreis Düren ergebnisoffen prüfen, welche Möglichkeiten denkbar sind, damit eine vorbeugende Gefahrenabwehr und eine Verkehrsberuhigung des „Pfarrweg“, einer bauseits schmal angelegten Anliegerstraße in Linnich- Körrenzig, erreicht wird und damit insbesondere Personen, welche im Straßenverkehr besonders gefährdet und damit im besonderem Maße „schützenswert“ sind, nämlich Kinder, ältere Menschen und die Anlieger nicht weiter unnötig gefährdet werden.

 

Eventuell wäre ja die Einrichtung einer Spielstraße eine gangbare Möglichkeit.

 

Wir schlagen in jeden Fall vor, dass auf Höhe des Spielplatzes und in Höhe des Kindergartens auf dem Straßenbelag ein rot umrandetes Dreieck mit dem Symbol „Spielende Kinder“ aufgebracht wird.

 

______________________________________________________________________Begründung:

Grundsätzlich ist der „Pfarrweg“ bauseits nicht für den Begegnungsverkehr ausgelegt.

Des Weiteren ist der „Pfarrweg“ als Anliegerstraße, außer Fahrradverkehr, und als Zone 30 ausgewiesen.

Aufgrund der geringen Straßenbreite sind Probleme mit dem Begegnungsverkehr an der Tagesordnung.

Wenn Begegnungsverkehr auf dem „Pfarrweg“ stattfindet, sind Ausweichmanöver über Bürgersteige und den Randstreifen des Bolzplatzes an der Tagesordnung, denn nur so ist es möglich, dass 2 Fahrzeuge aneinander vorbei kommen.

Obwohl der „Pfarrweg“ als Anliegerstraße ausgewiesen ist, nutzen recht viele Verkehrsteilnehmer, welche aus Fahrtrichtung Glimbach/Kiffelberg kommen, den „Pfarrweg“ als Abkürzung zur „Hauptstraße“.

Dabei fahren sie sehr häufig mit weitaus überhöhter Geschwindigkeit und leiten dann vor oder kurz nach dem Ende des Pfarrwegs, eine mehr oder weniger starke (Voll) Bremsung ein.

Am 12. November 2016 kam es dort bereits zu einem Unfall mit Fahrerflucht, bei dem Unfall wurde der Hauseingang der Familie erheblich beschädigt.

 

Bereits mit der Öffnung des „Dämmchen“, welches ehemals ein Fußweg mit nur einem Anlieger war und mit dem Ausbau des „Dämmchen“ und des „Klosterhofs“ zum Wohngebiet, wurde versäumt eine mögliche Verkehrsberuhigung in Richtung „Pfarrweg“ entsprechend zu überdenken und einzurichten.

 

Nachdem nun auch das Wohngebiet „Wiemersberg/Lottenberg“ fast fertig gestellt ist, hat der Verkehr der durch den Pfarrweg fließt noch stärker zugenommen. Dazu trägt natürlich auch bei, dass kein Schild am oberen Beginn des „Dämmchen“ bzw. vom „Klosterhof“ kommend angebracht wurde, welches den Pfarrweg als Anliegerstraße ausweist.

Die Beschilderung des „Pfarrweg“ als Anliegerstraße ist nur von der „Hauptstraße“ und von der „Kofferener/Glimbacherstraße“ aus angebracht.

 

Am Pfarrweg gibt es eine Vielzahl an öffentlichen Einrichtungen mit regelmäßigem Publikumsverkehr als Anlieger: der Kindergarten, der Kinderspielplatz, das Gemeindezentrum mit Altglascontainern, Altkleidercontainern und dem Geschichtsverein, der Kirmes-/ Bolzplatz, die alte Kirche und die neue Kirche.

Diese Einrichtungen werden naturgemäß regelmäßig und häufig frequentiert.

Dadurch entsteht ein hohes Maß an Verkehrsaufkommen, insbesondere zu den Öffnungs- und Schließzeiten des Kindergartens.

Mit geplanter Eröffnung der nunmehr dritten Kindergartengruppe im Dezember dieses Jahres ist mit einem weiteren Anstieg von Eltern mit PKWs zu rechnen, welche ihre Kinder zum Kindergarten bringen und von dort wieder abholen.

 

Antrag Pfarrweg Verkehrsberuhigung 09-20
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